Nachdem ich bei meinem letzten Projekt das erste Mal Wordpress als Content Management System eingesetzt habe, möchte ich hier ein paar Erfahrungen teilen, die ich währenddessen gesammelt habe.
Wordpress ist für kleinere Projekte mit statischen Seiten out-of-the-box nutzbar. Lesbare URLS, einen komfortablen WYSIWYG-Editor für den Kunden, Sehr einfache Template-Gestaltung und so weiter ist alles vorhanden.
Sobald allerdings mehr als ein paar Seiten zu verwalten sind, wird die Sortierung der Seiten zur Qual, da diese nur über einen einzigen Wert pro Seite gesetzt werden. Selbst wenn man Abstände von 10 einplant, damit man nachträglich noch Seiten zwischen zwei andere einfügen kann, hilft das auch nicht viel. Für diesen Fall gibt es das Plugin My Page Order, welches die Sortierung per Drag’n'Drop erlaubt.
Die Benutzerverwaltung in Wordpress ist auf den Blogbetrieb ausgelegt, so dass fortgeschrittene Möglichkeiten der Benutzer-Kontrolle leider fehlen. Um Seiten zu verstecken und die Editier-Möglichkeiten weiter — z.B. seitenbasiert — einzuschränken, kann man sich des Plugins Role Scoper bedienen.
In manchen Fällen möchte man auf einer Seite einfach die darunterliegenden Sub-Seiten auflisten. Hier hilft Xavin’s List Subpages, welches die gleichen Optionen wie wp_list_pages entgegen nimmt. Alternativ kann man auch jQuery nutzen, um aus dem statischen Menü von Wordpress eine ausklappbare Navigation zu machen.
Und das war es schon. Im Grunde reichen diese drei Plugins, um aus Wordpress ein CMS zu machen, welches nach meinen Erfahrungen gerne von Kunden genutzt wird. Aber sicherlich lässt sich im Backend noch einiges für den CMS-Betrieb optimieren und vereinfachen.
23. Juni 2009 | Veröffentlicht in Webdesign | Keine Kommentare »
Einfache Idee: David baut eine schöne, kleine Tabelle. Ausführung — nicht so einfach, wie gedacht.
Layoutmässig sollten die drei letzten Spalten oben im Bild, da sie ja Zahlen enthalten am rechten Rand ausgerichtet sein. Also schnell <col/><col class="numbers" span="3"/> eingefügt und davon ausgegangen, dass das Stylen jetzt losgehen kann. Dummgelaufen nur, dass das W3C bei col-Tags nur die CSS-Eigenschaften border, background, width und visibility zulässt. Warum auch immer (Hey! Gut, dass ich die Hintergrundfarbe ändern kann. Blöd nur, dass ich die Schriftfarbe nicht daran anpassen kann!). Ich hoffe, dass sich da was in CSS 3 ändert (das sich in 10 Jahren dann vielleicht auch mal etabliert hat — Hey! 21. Jahrhundert und so).
Die Lösung war dann schliesslich den Selektor „+“ zu verwenden, so werden die Styles auf td-Elemente angewandt, die auf td-Elemente folgen. Das passt genau, denn ich wollte alle Spalten ausser die erste nach rechts ausrichten. Hier ist der Code dazu:
table.ergebnisse td + td {
text-align: right;
}
Den Selektor kann man natürlich auch noch mehrmals hintereinander anwenden um nur Spalten, die noch weiter hinten sind zu erreichen.
So bin ich dann doch noch zu meiner Tabelle gekommen. Das Ergebnis ist übrigens hier bei Jakobs Triathlon Blog zu finden.
17. September 2008 | Veröffentlicht in Webdesign | Keine Kommentare »

Für meine Lieblings-JavaScript-Biblothek jQuery gibt es ein nettes Add-On namens jParallax. Damit kann man ganz einfach ein Fenster (im wahrsten Sinne des Wortes) in eine dreidimensionale Umgebung machen, die z.B. aus Bildern besteht. Mir fällt nur keine sinnvolle Anwendung dafür ein — ausser Bilder verdreidimensionalisieren. Demo anschauen, Maus bewegen und sich freuen!
04. September 2008 | Veröffentlicht in Webdesign | Keine Kommentare »

Die Leute bei 37signals machen es richtig: Sie unterstützen ab 15. August Internet Explorer 6 nicht mehr. Way to go! Nervt mich im Moment mit seinem fehlenden PNG-Support (bei Hintergrundbildern).
08. Juli 2008 | Veröffentlicht in Webdesign | Keine Kommentare »

Nein! Nicht das was ihr denkt. Es geht um What The Font, eine Seite, die Schriften auf Bildern erkennt und einem dann sagt, um welche Schriftart es sich dabei handelt. Das klappt wirklich erstaunlich gut, hab es gerade das erstemal benutzt und hat direkt das richtige Ergebnis geliefert … Leider kostet halt die Schriftart 27,– € ;)
01. Juni 2008 | Veröffentlicht in Design, Webdesign | Keine Kommentare »

Skandöls, zwei Posts an einem Tag! :D Naja, Succinct war eigentlich verspätet, das war schon länger fertig, habs nur verpennt hier zu posten.
Also zu Ska’n'dalös: Eine Ska-Band aus Idstein und Umgebung, die regelmässig bei Events in der Region auftritt und sich so eine stattliche Fan-Basis gründen konnte! Und genau um das weiter zu unterstützen, gabs jetzt eine neue Website — natürlich powered by exosign. In den Sound der Band könnt ihr in der Media-Sektion reinhören.
20. September 2007 | Veröffentlicht in Webdesign | Keine Kommentare »

Ich bin gerade über ein sehr interessantes Paper gestolpert (in einem Mac-Theming-Forum :D – keine Ahnung wie das da reinkam). Es dreht sich darum, dass bei Webseiten Text bereits von der Breite abhängig neugesetzt und angepasst wird – also die Zeilen beispielsweise kürzer werden, dafür der gesamte Text länger. Das könnt ihr auch auf dieser Seite sehen, wenn ihr das Fenster eures Browsers einfach mal kleiner zieht. Euch wird auch auffallen, dass Bilder dabei stören, denn diese können nicht so passend verkleinert werden. Es gibt bereits Techniken die das können, aber dort verlieren die Bilder entweder ihren Sinn, weil das Wichtigste rausfällt oder sind verzerrt.
Und genau hier setzten Shai Avidan und Ariel Shamir an: Die beiden haben einen Algorithmus entwickelt, der Bilder so skaliert, dass der Inhalt bewahrt bleibt! In dem zum Paper gehörenden Video wird das wirklich gut gezeigt. Einer der beiden Entwickler wurde auch gleich bei Adobe unter Vertrag genommen – es ist also zu hoffen, dass diese Funktion bald in einem Photoshop in eurer Nähe zur Verfügung steht!
08. September 2007 | Veröffentlicht in Coding, Webdesign | 1 Kommentar »
Nach langer Zeit mal wieder was neues von mir! Ich habe gerade den Blog auf Wordpress umgestellt. Es gab letztlich doch zuviele nervige kleine Probleme mit Expression Engine. Da waren zum einen die trackback-Probleme, das hat nie wirklich geklappt und zum anderen war die RPC-Api mehr als schlecht. Mit dem neuen Wordpress kann ich auch aus Textmate ganz einfach Blogposts schreiben. Das geht von Haus aus schon, aber noch einfacher gehts mit dem BlogMate-Plugin bzw. Bundle. Dieses Plugin bietet ein kleines Panel, in dem man die Posts von der Website holen kann. Alte Posts bzw neue werden in Textmate einfach als Dateien geöffnet und dann ganz normal bearbeitet. Sobald man fertig ist nur noch “Send Post” klicken.
Ein paar alte Posts habe ich auch schon transferiert, damit es nicht ganz so leer aussieht …
17. Juni 2007 | Veröffentlicht in Mac, Webdesign | 3 Kommentare »




Die Seiten sind alle in chonologischer Reihenfolge, aber teilweise nicht ganz gewissenhaft wieder zusammengeflickt. Ich finde es immer wieder toll zu sehen wie man sich entwickelt. Als nächstes müsste ich dann ja mal „Work“ vervollständigen.
02. Februar 2007 | Veröffentlicht in Webdesign | Keine Kommentare »